Kryptographie Arten

Ziel der Kryptographie ist es, einen sichern Austausch von Daten zwischen Sender und Empfänger zu ermöglichen. Vorrangig geht es dabei um den Schutz der übermittelten Informationen vor Einsichtnahme durch Dritte, aber auch der Schutz vor Manipulation der Daten sowie die zweifelsfreie Identifizierung des Absenders sind Aufgaben der Kryptographie.

Grundsätzlich bieten sich dazu zwei Kryptographie Arten an, nämlich die Daten zu verstecken oder sie zu verschlüsseln. „Verstecken“ bedeutet, die Daten auf einem Weg zu übertragen, wo ein potenzieller Angreifer sie nicht vermutet. Ein Beispiel für diese vergleichsweise selten angewandte Form der Kryptographie ist das LSB-Verfahren (Least significant Bit). Bei diesem Verfahren wird in einer Bilddatei das unwichtigste Bit jedes Pixels (das Einser-Bit) als Informationsträger verwendet.

Häufiger anzutreffen sind Verschlüsselungen von Daten. Die einfachste Methode ist das so genannte „One time Pad“. Eine digital übermittelte Nachricht besteht aus einer Folge von Einsen und Nullen. Das One time Pad ist ein Schlüssel, der ebenso lang wie die Nachricht ist und aus einer zufälligen Folge dieser beiden Zahlen besteht. Sender und Empfänger wenden die Regel an, überall dort, wo im Schlüssel eine Null steht das Bit der Nachricht unverändert bleibt und überall dort, wo der Schlüssel eine Eins enthält das entsprechende Bit gekippt wird.

Wird der Schlüssel nur einmal verwendet, ist dieses Verfahren sicher. Allerdings erfordert es, einen Schlüssel sicher zu übermitteln, der ebenso lang ist wie die Nachricht selbst. Dass es paradoxer weise durchaus auch dann möglich ist, einen Schlüssel sicher zu Übertragen, wenn kein Kanal zur sichern Übertragung einer Nachricht gleicher Länge zur Verfügung steht, ist eine relativ neue Erkenntnis. Unter den Suchbegriffen „BB84“ oder „Quantenkryptographie“ lassen sich hierzu Informationen finden.

Weitaus gebräuchlicher sind jedoch asymmetrische Verfahren, bei denen ein öffentlicher, jedem zugänglicher Schlüssel zur Verschlüsselung benutzt wird, während die Entschlüsselung mittels eines privaten Schlüssels vorgenommen wird, den nur der Empfänger kennt. Diese so genannten PKE (Public Key Infrastructure) Verfahren basieren letztlich auf der Erkenntnis, dass die Multiplikation von Zahlen sehr viel schneller durchgeführt werden kann als der umgekehrte Weg, nämlich die Zerlegung des Produkts in Faktoren. Auch mit Hilfe eines Taschenrechners ist die z.B. die Zerlegung der Zahl 72847 zeitaufwändig. Die Multiplikation 97*751 ist dagegen schnell ausgeführt. Die in der Praxis verwendeten zahlen sind selbstverständlich weitaus größer, sodass ihre Zerlegung auch die Rechenleistung moderner Computer überfordert. Diese Kryptographie Arten müssen jedoch kontinuierlich der steigenden Rechenleistung werden („Schlüssellänge“).

Auch im Bereich des Internets spielen Verschlüsselungstechniken eine immer bedeutendere Rolle. Da heutzutage viele Geldtransfers direkt online getätigt werden, ist dies ein gefundenes Fressen für geldgierige Hacker. Aus diesem Grund sind immer mehr Webseitenbetreiber dazu gezwungen eine Internet Optimierung in Sachen Sicherheit durchzuführen. Da auch die Internetuser immer besser über solche Sicherheitsvorkehrungen informiert werden, gehen die Einkäufe auf einem nicht gesicherten Onlineshop oft rapide zurück.

Kryptographien zu erstellen ist nicht leicht. Doch die Guten zu entschlüsseln, erfordert noch mehr Geschick. Wo die Kryptographie eingesetzt wird ist unterschiedlich. Auf jeden Fall ist klar, dass es sich dabei um eine effektive Art der Verschlüsselung handelt. Unter www.fortbildung.com kann man nicht lernen, wie man diese anwendet. Die Verschlüsselung wird jedoch nicht nur bei Geheimdiensten verwendet. Sie ist allgegenwärtig und wird täglich von Menschen genutzt. Sie soll private Unterlagen schützen, das ist alles.

Gerade heute in der Zeit der Globalisierung ist eine Verschlüsselung von privaten Daten sehr anzuraten. Die eigentliche Verschlüsselung bekommt ein User gar nichts mit. Eine Spinalkanalstenose klingt wie ein verschlüsseltes Wort, ist allerdings nur medizinisch. Das klingt meist wie Verschlüsselt für die meisten Patienten. Die Kryptographie ist heute von Menschen kaum noch übersetzbar, dafür gibt es heute den Computer.