Kryptographie Geschichte
Die Geschichte der Kryptographie ist vielfältig und begann bereits vor mehreren tausend Jahren.
Schon zu sehr frühen Zeiten waren Informationen sehr wichtig und konnten in kritischen Situationen wie beispielsweise Kriegen sogar über Leben und Tod entscheiden. Daher haben Menschen schon immer versucht, effiziente kryptographische Methoden zu entwickeln, um Nachrichten vor Unbefugten zu schützen. Selbst wenn Boten oder allgemeiner gesagt Nachrichten abgefangen wurden, waren sie für den Gegner nutzlos, wenn er die Verschlüsselung nicht brechen konnte, da ihm der Inhalt so verborgen blieb.
Die Kryptographie Geschichte ist ein stetiger Wettlauf zwischen Verschlüsslern und Entschlüsslern. Sobald eine Verschlüsselung geknackt wurde, war sie wertlos, da sie Informationen nicht mehr schützen konnte. Daraufhin entstanden neue, kompliziertere Methoden der Verschlüsselung, die erst nach einiger Zeit wieder geknackt wurden.
Das bekannteste frühe Beispiel in der Kryptographie Geschichte war die Caesar Chiffre, sie bestand aus einer simplen Substitution von Buchstaben. Einem Buchstaben aus dem Alphabet wurde ein anderer Buchstabe zugeordnet, der Schutz bei dieser sogenannten monoalphabetischen Methode war nicht besonders groß.
Der nächste große Schritt in der Kryptographie Geschichte war die Benutzung von mehreren Alphabeten, um eine Nachricht zu verschlüsseln. Diese sogenannte polyalphabetische Verschlüsselung wurde zuerst von dem Mathematiker und Naturwissenschaftler Vigenère erfunden, daher trägt sie bis heute seinen Namen. Dieses Verfahren war im Vergleich zur monoalphabetischen Substitution sehr mächtig, es dauerte mehrere hundert Jahre, bis es schließlich mit Hilfe der Häufigkeitsanalyse geknackt werden konnte.
Auch Maria Stuart benutzte aus ihrer Gefangenschaft heraus verschlüsselte Nachrichten, um mit Vertrauten zu kommunizieren. Das Knacken ihrer Verschlüsselungsmethode führte schließlich zu ihrer geschichtlich bedeutsamen Exekution.
Heutzutage können durch die Verwendung von modernen Computern hochkomplexe mathematische Verfahren zur Verschlüsselung genutzt werden, insbesondere die asymmetrische Verschlüsselung, die das schon seit Urzeiten bestehende Problem des Schlüsselaustausches löst. Früher musste zumindest der Schlüssel für die Nachrichten im Klartext ausgetauscht werden, bei dieser modernen Methode ist das nicht länger notwendig. Außerdem sind die Verfahren oft so stark, dass die Nachrichten selbst von modernen Supercomputern nicht mehr geknackt werden können. So kann auch im privaten Bereich heutzutage ein hoher Sicherheitsstandard bei der Übertragung von Informationen gewährleistet werden.
In der Vergangenheit wurden für die Entschlüsselung von manchen Codes spezielle Hinweise benötigt welche seperat versteckt wurden. Mitarbeiter der Detektei Köln haben erzählt, dass selbst Detektive häufig mit der Suche nach solchen Hinweisen beauftragt wurden. Bei heutigen verschlüsselten Fundstücken vergangener Zeiten ist es aber oft unmöglich die nötigen Schlüsselinformationen zur dechiffrierung aufzuspüren.