Kryptogaphie Mathematik
Ein großer Bestandteil der Kryptographie ist die Mathematik. Denn sie ist der eigentliche Schlüssel, um etwas verschlüsseln zu können. Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten der Kryptographie. In der Frühzeit der Menschheit war es oft eine Zeichensprache, welche angewandt wurde. Aber dennoch ging man sehr schnell zu mathematischen Verschlüsselungen über.
Denn die Sprache der Mathematik hat einen ganz besonderen Charakterzug: sie ist überall gleich. Auf der ganzen Welt spricht man diese Sprache, die nicht abhängig ist von Grenzen und Völkern.
Als Universalsprache ist die Mathematik bestens zur Verschlüsselung geeignet. Das ahnte man schon im Alten Rom oder später im Mittelalter, als kirchliche und profane Schreiben durchaus mit der Sprache der Mathematik verschlüsselt wurden.
Auch Gelehrte bedienten sich der Mathmatik in ihrer Kryptographie - um ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse noch nicht jedem zugänglich zu machen und ihnen eine gewisse "Schonfrist" vor der Reaktion der Mächtigen zu verschaffen.
Einen ganz neuen Stellenwert erreichte die Kryptographie durch Mathematik mit dem Beginn der Neuzeit. Jeder Zeichenaustauschalgorithmus, der entwickelt wurde, hatte etwas mit Mathematik zu tun - ohne diese Sprache wäre Verschlüsselung gar nicht möglich gewesen.
Die Erfindung des Telegraphen war die erste neue Erfindung, welche die Kryptographie mit Mathematik noch weiter förderte.
Wie man Texte mit Hilfe der Mathematik kryptographisch verschlüsselt - das war damals kein Geheimnis mehr. Wohl aber der Schlüssel. Er musste immer sorgsam geheim gehalten werden. Und doch passierte es natürlich immer wieder, dass es dem Gegner gelang, heraus zu finden, wie die Mathmatik mit der Kryptographie zusammen spielte - und wie ein Text zu dechiffrieren war.
Das Zeitalter der Computer brachte natürlich eine weitere Revolution in die Kryptographie mit Mathematik.
Viel komplizierter und undurchdringlicher konnten nun die Verschlüsselungen sein.
Claude Shannon gilt als "Vater" der modernen mathematischen Kryptographie. Von ihm stammte der wegweisende Artikel "Communication Theory of Secrecy Systems" aus dem Jahre 1949.
Wenige Jahrzehnte später wurden einheitliche Standards wie der DES (Data Encryption Standard)-Algorithmus geschaffen, welche die verschlüsselte Mathematik erleichtern sollten. Die Public Key Cryptography ist ein weiteres Beispiel moderner Kryptographie durch Mathematik, welche immer auf bestimmten Faktorisierungen und Algorithmen basiert.
Der weite Bereich der Mathematik ist für viele, viele Menschen eine schier undurchschaubare und hochkomplexe Welt. Dennoch lohnt es sich sehr wohl, sich einmal näher mit diesem interessanten Fachgebiet zu befassen. Warum nicht? Natürlich sind auch andere Fachgebiete, wie zum Beispiel Naturwissenschaften oder Religion et cetera für den einen oder anderen ein Buch mit sieben Siegeln. Dennoch sind Kreuze heute und wohl auch noch in Zukunft immer wieder zu finden. Sie gehören zum alltäglichen Leben einfach dazu - ebenso, wie der Taschenrechner....
Die Mathematik ist auf so ziemlich alles anzuwenden was in unserer Umgebung vor sich geht: Sei es die Berechnung der Kosten für einen Familienurlaub, des Wasserverbrauchs der heimischen Ideal Standard Armaturen oder der richtigen Menge Dünger für das Gartenbeet. Natürlich lassen sich noch wesentlich komplexere Dinge berechnen, wie beispielsweise die nächste Sonnenfinsternis, der Zyklus eines Vulkanausbruchs oder die Wahrscheinlichkeit eines Atomkrieges. Die Mathematik bietet ungeahnte Möglichkeiten in so ziemlich allen Bereichen.
Mathematik an sich ist nach Meinung vieler Schüler und Schülerinnen schon schwer genug. Das Fach Kryptographie indes macht das Ganze noch weitaus diffiziler. Weil das Leben aber ohne gewisse mathematische Kenntnisse mit schwerwiegenden Problemen einhergehen kann, empfiehlt sich in jedem Fall Mathematik Nachhilfe Die Vermittlung des Unterrichtsstoffes erfolgt natürlich stets durch ausgewählte Kräfte und ist somit ein Garant für immer bessere schulische Leistungen.